Ein ma3er erklimmt den Hausberg der Steinacher.

Schön langsam nähert sich der Sommer seinem Ende; die Termperaturen sacken nach unten und wenn ich so aus dem Fenster meines Büros schaue, verliert das schon gelbe Laub der Bäume seinen Halt und schwebt Richtung Boden. Der Schnee hat sich von gestern auf heute wieder auf den Berggipflen heimisch gemacht; dennoch beschließe ich auf den Bendelstein (2.436 m) – immerhin der Hausberg von Steinach – zu gehen.

Ich fahre mit meinem Auto bis nach Tienzens (Gemeinde Steinach), lass es dort stehen und folge dem Forstweg 21 Richtung Navistal. Ich bin ganz fasziniert, wieviele Pilze links und rechts vom Weg stehen, die ich einfach nicht kenne. Wie monoton und unwissend wir doch bezüglich dieser Gewächse sind; Pfifferlinge und Steinpilze kennt jeder; aber wie herrlich auch andere Speisepilze wie ein Habichtspilz oder ein Parasol sind, das kennen nur die wenigsten. Wurscht, weiter geht’s – nach rund 2 km beginnt der recht steile Waldweg; jedoch erreiche ich nach rund 20 min die Pastenalm auf 1.600 und ein paar zerquetschten Metern.

Nach einer kurzen Rast geht’s ziemlich steil weiter Richtung Hochleger bzw. Jagdhütte, welche schon an der 2.000 er Grenze kratzt. Entlang eines Baches folge ich einem Weg und stelle mir zumindest vor dass er markiert ist. Ein paar Gämse springen wie wild davon als sie mich sehen. Nach ein paar Hundert Metern endet auch schon der Weg; kreuz und quer geht’s weiter Richtung Spitze.
Ich erreiche den breiten Rücken, welcher mich sehr gut markiert zum Gipfelkreuz führt.

Ein traumhafter Ausblick auf die Stubaier und Zillertaler Alpen belohnt jeden einzelnen überhöhten Pulsschlag, den ich in den letzten beiden Stunden nach oben trieb.

Meine Rast währt nicht lange; relativ schnell gehe ich nach unten. Anfangs bleibe ich noch auf dem Weg; dann beschließe ich doch direttissima durch den Wald zu gehen. Und diese Entscheidung bereuhe ich schon nach ein paar Minuten, denn das Gelände ist unwegsamer als es mir recht ist. Nach rund 45 min erreiche ich dennoch leicht erschöpft den Jubiläumsweg, welcher von Mauern nach Tienzens führt.

Rein ins Auto, ab nach Hause, unter die Dusche und schon hab ich wieder Stoff für einen neuen Blog.

Dein Florian Obojes| Gastgeber im Parkhotel Matrei

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