Glättealm – unbekannte, Wipptaler Berge Teil 3

Hat zwar nicht viel mit einem Berg zu tun, aber dann kann ich zumindest meine Serie fortsetzen. All jene, die schon mal im Winter auf den Habicht gegangen sind oder von der Innsbrucker Hütte zur Bremer Hütte gewandert sind, haben sie zumindest schon mal durchquert, aber auch jetzt im Herbst ist sie absolut einen Besuch wert: die Glättealm
Ich fahre nach Gschnitz, lasse das Auto am Parkplatz Feuerstein stehen und mach mich auf den Weg Richtung Laponesalm. Nach der Querung des Gschnitzbaches geht’s eine Steigung taleinwärts, bis ich zu einem Kuhgitter komme. Ich halte mich rechts und folge einem Bach nach oben. Nach kurzer Zeit komme ich tatsächlich auf einen Weg, welcher mich bis an den Waldrand führt. Ab da arbeite ich mich die Wiesen nach oben, immer wieder erkenne ich Wegabschnitte.


Nach etwas mehr als anderthalb Stunden erreiche ich den Bergkessel, das sogenannte Glättental. Leider ist der Ausblick nicht so berauschend, da es relativ windig ist auf 2.100 m. Ich wollte ursprünglich  Richtung Glättenspitze 3.133 gehen, allerdings aufgrund des Wetters und des schlechten Sicht habe ich das besser sein lassen.  Die Glättenspitze ist übrigens der unbekannte, kleine Bruder des Habichts, welcher aufgrund des fehlenden Weges und der Gratkletterei bei weitem nicht so frequentiert ist.
Retour geht’s wieder über den Aufstiegsweg oder man marschiert weiter ins benachbarte, Richtung Westen liegende Traulalm, von wo aus es einen schönen Weg ins Tal gibt.

Fazit: Zwar keine richtige Bergtour, aber dennoch ein beschauliches, unbekanntes und ruhiges Örtchen, welches es im Gschnitztal zu erwandern gibt.
Einkehrmöglichkeit im Tal noch bis 23.10.2014 in der Laponesalm! Kasknödel und Speckknödel sehr zum Empfehlen…

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