Rauher Kopf

Sehr zach, der heurige Winter… der zweit wärmste Winter seit die Messdaten der ZAMG aufgezeichnet werden neigt sich dem Ende zu. Und dennoch zeigt er sich von seiner schönsten Seite: Der Schneefall der letzten Tage bedeckt nun doch noch alle Berge und Täler in Tirol. Darum geht’s heute ins Bergsteigerdorf Schmirn, um den Schmirner Napf zu erklimmen.


Mit dem Auto fahre ich bis Downtown Schmirn, genauer gesagt zur neuen Feuerwehrhalle & dem Gemeindesaal. Vor der Siedlung Holzeben schnalle ich meine Bretter an und folge der Aufstiegsspur. Eine recht steile Schneise schlängelt sich nach oben, wird aber nach rund 15 min etwas flacher. Ich folge der Spur Richtung Hoger, biege allerdings bald links ab Richtung Napf. Der frische Pulver der letzten Tage täuscht etwas, da er recht schwer wirkt. Es beginnt stark zu schneien und ich beschließe im oberen Bereich, wo der Wald lichter wird und sich ein traumhaftes Gelände mir zeigt, umzukehren.
Fell runter, Helm auf, Bindung einstellen – los geht’s: Mit dem Schnee sollte ich recht haben; er ist tatsächlich schwerer als erhofft, lässt sich abe dennoch solide fahren.
Runder geht’s gleich wie die Aufstiegsspur.
Ein paar Tage später geht’s dann endgültig ganz rauf. Tolles Gelände ab dem Gipfel mit feinsten Pulver!
Fazit: Kurze Tour auf den 2.150m hohen Gipfel, der auch bei einer heiklen Lawinensituation  machbar ist.
Start: 1.407 m
Gipfel: 2.150 m
Zeit: 1,5 h
Schwierigkeit: leicht bis mittel

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